Ablauf einer Implantation

Von der Beratung bis zum fertigen Zahn

Eine Implantation ist kein spontaner Eingriff, sondern ein geplanter Ablauf in mehreren Schritten. Am Anfang steht ein ausführliches Beratungsgespräch, in dem wir Ihre Situation besprechen und Ihnen den für Sie erforderlichen Weg erklären. Im Anschluss erhalten Sie einen Heil- und Kostenplan mit den genauen Kosten Ihrer Behandlung, den Sie bei Ihrer Krankenkasse einreichen. Von dort erfahren Sie, welcher Eigenanteil bleibt.

Ist die Kostenfrage geklärt und die Entscheidung gefallen, besprechen wir mögliche Vorbehandlungen an Zähnen oder Zahnfleisch. Implantologische Lösungen planen wir in unserer Praxis für Zahnheilkunde in Lippstadt immer im Zusammenhang mit dem gesamten Gebiss – ein Implantat in einem unsanierten Mund hält selten so lange, wie es könnte.

3D-Röntgendiagnostik zur Implantatplanung in Lippstadt

Diagnostik und Planung

Was vor dem Eingriff passiert

Zur Vorbereitung gehört eine gründliche Untersuchung der gesamten Mundhöhle: Schleimhaut, Zähne und Kieferknochen. In der Anamnese erfassen wir außerdem Ihre allgemeinmedizinische Situation, um Risiken auszuschließen – etwa Medikamente, die die Knochenheilung beeinflussen.

Für die eigentliche Planung nutzen wir in Lippstadt die digitale Volumentomographie. Diese dreidimensionale Aufnahme zeigt das Knochenangebot und die Lage wichtiger Strukturen wie Nervkanal und Kieferhöhle millimetergenau. Auf dieser Grundlage legen wir Position, Länge und Durchmesser des Implantats vorab am Bildschirm fest. Der Eingriff wird dadurch planbar und deutlich gewebeschonender.

Der Eingriff

Ambulant und in der Regel unter örtlicher Betäubung

Das Einsetzen eines Implantats dauert in der Regel nicht länger als etwa zwanzig Minuten. Das Vorgehen ist so schonend, dass sich die benötigten Implantate ambulant und meist in einer einzigen Sitzung einsetzen lassen. Eine Vollnarkose ist dafür üblicherweise nicht nötig.

Tragen Sie am Behandlungstag bequeme Kleidung. Bis etwa eine Stunde vor dem Eingriff dürfen Sie eine Kleinigkeit zu sich nehmen – sofern im Beratungsgespräch nichts anderes besprochen wurde. Planen Sie den Tag danach ruhig ein und verzichten Sie auf Sport. Konkrete Verhaltenshinweise für die ersten Tage erhalten Sie von uns schriftlich mit.

Einheilung des Implantats im Kieferknochen

Einheilung und Zahnersatz

Die Zeit, die der Knochen braucht

Nach dem Einsetzen verbindet sich die Implantatoberfläche mit dem umgebenden Knochen. Diese Einheilphase dauert je nach Ausgangssituation einige Wochen bis Monate; war ein Knochenaufbau nötig, entsprechend länger. Ohne Zähne sind Sie in dieser Zeit nicht: Eine provisorische Versorgung schließt die Lücke, bis das Implantat belastbar ist.

Ist die Einheilung abgeschlossen, entsteht der endgültige Zahnersatz – eine Krone, eine Brücke oder der Halt für Ihre Prothese – in unserem eigenen Praxislabor. Kurze Wege zwischen Behandlungsstuhl und Zahntechnik bedeuten, dass Farbe und Passung direkt abgestimmt werden. Danach folgt die Nachsorge: Implantate brauchen wie eigene Zähne regelmäßige Kontrolle und professionelle Reinigung, damit sie langfristig stabil bleiben.