Implantologie in Lippstadt
Ein neuer Halt im Kiefer
Ein Zahnimplantat ersetzt nicht die Krone eines Zahnes, sondern seine Wurzel. Es besteht aus einer kleinen Schraube aus Titan, die an der Stelle des verlorenen Zahnes in den Kieferknochen eingebracht wird. In den folgenden Wochen verbindet sich ihre Oberfläche fest mit dem umliegenden Knochen – erst auf dieser stabilen Basis entsteht der sichtbare Zahnersatz: eine Krone, eine Brücke oder der Halt für eine Prothese.
Der Vorteil gegenüber einer klassischen Brücke liegt auf der Hand: Die Nachbarzähne bleiben unberührt und müssen nicht beschliffen werden. Zugleich wird der Kieferknochen beim Kauen weiter belastet, was dem Knochenabbau entgegenwirkt, der nach einem Zahnverlust einsetzt.
In unserer Praxis für Zahnheilkunde in Lippstadt planen wir jede Implantation dreidimensional anhand einer digitalen Volumentomographie (DVT). So lässt sich vorab bestimmen, wo genug Knochen vorhanden ist, wie das Implantat stehen muss und ob eine Knochenaufbaumassnahme nötig wird. Der Eingriff selbst wird dadurch minimalinvasiv und besonders gewebeschonend. Den zugehörigen Zahnersatz fertigen wir in unserem eigenen Praxislabor an.
Einzelzahnlücke
Ein Zahn fehlt – und niemand sieht es
Ein einzelner Zahn kann durch einen Unfall, eine Sportverletzung oder eine tiefe Entzündung von einem Tag auf den anderen verloren gehen. Für diese Situation ist das Einzelimplantat die naturnächste Lösung: Es übernimmt die Aufgabe der verlorenen Wurzel, während die Nachbarzähne unangetastet bleiben.
Bis das Implantat eingeheilt ist, schließt ein Provisorium die Lücke – Sie verlassen unsere Praxis in Lippstadt also zu keinem Zeitpunkt mit einer sichtbaren Lücke. Danach setzen wir die endgültige Krone auf. Form und Farbe stimmen wir gemeinsam mit unserem Zahntechniker direkt im Haus ab, sodass die Krone im Alltag nicht von Ihren eigenen Zähnen zu unterscheiden ist.
Größere Lücken
Mehrere Zähne, eine stabile Lösung
Fehlen mehrere Zähne nebeneinander, gibt es zwei Wege. Entweder wird jeder Zahn einzeln durch ein Implantat ersetzt, wodurch die ursprüngliche Zahnreihe exakt wiederhergestellt wird. Oder wir verbinden die neuen Kronen zu einer implantatgetragenen Brücke, die auf zwei oder mehr Implantaten ruht. Welche Variante sinnvoll ist, hängt vom Knochenangebot, von der Belastung im Kiefer und von Ihren Vorstellungen ab.
Reicht der vorhandene Knochen nicht aus, lässt er sich in vielen Fällen aufbauen – im Oberkiefer etwa über einen Sinuslift. Solche präprothetischen Eingriffe gehören in unserer Lippstädter Praxis zum Leistungsspektrum, ebenso wie die Entfernung von Weisheitszähnen. Während der Einheilzeit versorgen wir Sie provisorisch; erst wenn die Implantate fest verankert sind, wird der endgültige Zahnersatz befestigt.
Zahnloser Kiefer
Fester Sitz statt Haftcreme
Wenn im Kiefer alle oder nahezu alle Zähne fehlen, muss es nicht bei einer herausnehmbaren Vollprothese bleiben, die sich beim Essen oder Sprechen löst. Bereits zwei bis vier Implantate genügen, um einer Prothese sicheren Halt zu geben. Die Verbindung funktioniert ähnlich wie ein Druckknopf: Ein Teil sitzt auf dem Implantat, das Gegenstück ist in die Prothese eingearbeitet. Zum Reinigen lässt sie sich weiterhin problemlos herausnehmen.
Auf mindestens sechs Implantaten kann der Zahnersatz auch fest verankert werden. Im Oberkiefer bleibt der Gaumen dann frei, was Geschmack und Sprache spürbar verbessert. Ob Ihr Knochenangebot dafür ausreicht, klären wir vorab mit der 3D-Röntgendiagnostik. Und weil ein Implantat gepflegt werden will, gehört die regelmäßige Implantatprophylaxe bei uns fest zur Nachsorge dazu.



